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Sprintstrecke Nürburgring 11.-13.07.2003

Alfa Cup 147 2003: Pleite und Podest für Marc Hennerici

Nach seinen beiden souverän am Hockenheimring herausgefahrenen Siegen, die ihm die Spitzenposition im Alfa Cup 2003 einbrachten, mußte der von Mo-We-Ko gesponsorte und gemanagte Mayener Pilot Marc Hennerici auf dem Nürburgring erneut erfahren, daß Sieg und Niederlage auch im Rennsport nahe beieinander liegen.

Zunächst holte sich der junge Student der Volkswirtschaft in einem eindrucksvollen Qualifying am 11.07.2003 die Pole-Position. Diese Leistung ist umso höher zu bewerten, als der Alfa 147 des jungen Volkswirtschaftsstudenten bereits mit 60 kg Zusatzgewicht belastet war. Als Tabellenführer hatte er sich diese Belohnung entsprechend dem Reglement verdient.

Aufgrund dieser exzellenten Ausgangsposition ging Marc Hennerici am 12.07.2003 mit großer Zuversicht auf die Sprintstrecke am Nürburgring. Er führte lange Zeit das Feld in diesem ersten Wertungslauf an und mußte seine Spitzenposition erst in der drittletzten Runde an seinen Teamkollegen Reinhard Huber abgeben. Offenbar leicht übermotiviert kam es jedoch an der letzten Schikane vor dem Zieleinlauf bei einem Überholversuch dann zu einem Rennzwischenfall, der dazu führte, daß der Engstler- Pilot zwar als erster die Zielgerade passieren konnte, jedoch anschließend von der Rennleitung für dieses Manöver mit 30 Strafsekunden belegt wurde. Damit fiel Marc Hennerici auf den 15. Platz in diesem Rennen zurück. Auf dem Siegerpodest stand statt seiner Person nun der italienische Fahrer Raffaele Raimondi, der ihm zuvor über lange Runden hinweg den Rücken freigehalten hatte.

Die Enttäuschung war bei dem Mayener natürlich sehr groß. Er zeigte jedoch schnell Einsicht in die Berechtigung der ausgesprochenen Zeitstrafe und war auch bei seiner Entschuldigung vor dem versammelten Team charakterstark. Es war unnötig meine Teamkollegen zu gefährden und den zweiten Platz aufs Spiel zu setzen, sagte er.

Im zweiten Wertungslauf am 13.07.2003 zeigte Hennerici dann, daß er seine Tugenden trotz des vortäglichen Leichtsinnsfehlers nicht verlernt hat. In einer furiosen Aufholjagd arbeitete er sich vom 15. Startrang Platz für Platz konsequent und fair durch das Feld und holte sich schließlich mit dem dritten Rang doch einen Podestplatz. So konnte er in einem Akt der Schadensbegrenzung den zweiten Gesamtrang verteidigen und liegt nur mit 11 Punkten hinter dem nunmehr führenden Christian Hohenadel.

Bei dem anstehenden nächsten Rennen am Salzburgring in Österreich müssen jetzt alle drei Führenden auf dieser bergigen Strecke die Last des Zusatzgewichtes von 60 kg tragen.Bleibt noch zu erwähnen, daß Marc Hennerici ankündigte, das etwas enttäuschte Engstler- Mechanikerteam mit einer möglichst guten Leistung im nächsten Rennen entschädigen zu wollen.

26.06.2014 +++ 24-Stunden-Rennen am Nürburgring 2014 +++ Top-Ergebnis für Marc Hennerici